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Hautstraffung nach Lipöde...

Подтяжка кожи после операции по поводу липодемы: путь к окончательному формированию контуров тела

Биография профессора доктора Пауля Хайдекругера
Автор проф. д-р мед. наук Пауль Хайдекругер

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Подтяжка кожи после операции по удалению липодемы

Nach einer erfolgreichen Liposuktion steht oft die Schmerzlinderung im Vordergrund – doch wenn das krankhafte Fettvolumen reduziert wurde, zeigt sich häufig ein deutlicher Hautüberschuss. Eine professionelle Hautstraffung kann in diesem Fall der entscheidende letzte Schritt sein, um nicht nur die Silhouette zu harmonisieren, sondern auch funktionelle Beschwerden wie Reibung oder Entzündungen dauerhaft zu beseitigen.

Fokus Hautqualität: Warum eine Straffung sinnvoll sein kann

  • Funktionelle Entlastung: Überschüssige Hautfalten an Oberschenkeln oder Armen können im Alltag mechanisch stören, zu schmerzhafter Reibung führen und die persönliche Hygiene erschweren – hier ist eine Straffung oft medizinisch indiziert.
  • Geduld als Faktor: Das Gewebe benötigt nach der Liposuktion Zeit für Umbauprozesse; erst nach mehreren Monaten lässt sich final beurteilen, wie viel Rückbildungskraft die Haut tatsächlich besitzt und ob ein operativer Eingriff notwendig ist.
  • Individuelle Voraussetzungen: Faktoren wie das Alter, die Bindegewebsstruktur und das Ausmaß des ursprünglichen Lipödems entscheiden darüber, ob die Haut nach der Volumenreduktion einen ergänzenden „Mantelwechsel“ benötigt.
  • Ästhetische Vollendung: Für viele Patientinnen ist die Straffung der emotionale Abschluss der Therapie, um das neue Körpergefühl ohne störende Hautlappen auch optisch vollends annehmen zu können.

Команда LIPOhelp:

„Eine Hautstraffung nach der Lipödem-OP ist kein Standard, sondern immer eine Einzelfallentscheidung. Unser Ziel bei LIPOhelp ist es, den gesamten Weg der Patientin zu begleiten – von der Schmerzbefreiung bis hin zur funktionellen und ästhetischen Zufriedenheit. Wir prüfen genau, ob die Haut Zeit zur Regeneration braucht oder ob eine chirurgische Straffung die Lebensqualität im Alltag entscheidend verbessern kann.“

Hautstraffung nach Lipödem-OP: Wann sie sinnvoll sein kann

Nach einer erfolgreichen Lipödem-Behandlung verändert sich der Körper oft deutlich. Schmerzen können nachlassen, Bewegungen fallen leichter, das Volumen an Beinen oder Armen reduziert sich. Für viele Patientinnen ist dieser Schritt ein großer Einschnitt – körperlich, aber auch emotional. Gleichzeitig kann nach einer umfangreichen Liposuktion sichtbar werden, was vorher durch das Fettgewebe gespannt wurde: überschüssige Haut.

Genau hier setzt das Thema Hautstraffung nach Lipödem-OP: Wann sie sinnvoll sein kann an. Denn nicht jede Patientin benötigt nach einer Lipödem-Liposuktion automatisch eine Straffungsoperation. Bei manchen bildet sich die Haut über Monate gut zurück. Bei anderen bleiben Hautüberschüsse zurück, die reiben, sich entzünden, die Hygiene erschweren oder das Ergebnis der Behandlung beeinträchtigen. Dann kann eine ergänzende Hautstraffung Teil eines individuellen Behandlungskonzepts sein.

Bei LIPOhelp wird deshalb nicht pauschal entschieden. Entscheidend ist immer der persönliche Befund: Wie stark war das Lipödem ausgeprägt? Wie viel Gewebe wurde reduziert? Wie elastisch ist die Haut? Gibt es funktionelle Beschwerden? Und welche Erwartungen haben Sie an das Behandlungsergebnis?

Warum kann nach einer Lipödem-OP überschüssige Haut entstehen?

Bei einer Операция по поводу липодемы wird krankhaft vermehrtes Fettgewebe an den betroffenen Körperregionen reduziert. Je nach Befund kann diese Volumenreduktion deutlich ausfallen. Die Haut, die vorher über Jahre oder Jahrzehnte gedehnt wurde, muss sich anschließend an die neue Körperkontur anpassen. Das gelingt nicht immer vollständig.

Die Rückbildungsfähigkeit der Haut hängt von mehreren Faktoren ab. Eine junge, elastische Haut kann sich häufig besser anpassen als eine Haut, deren Spannkraft bereits nachgelassen hat. Auch das Bindegewebe spielt eine große Rolle. Manche Patientinnen haben von Natur aus eine festere Gewebestruktur, andere neigen stärker zu weichem, nachgiebigem Gewebe. Hinzu kommen Alter, hormonelle Einflüsse, Gewichtsschwankungen und der Ausgangsbefund vor der Operation.

Besonders bei fortgeschrittenem Lipödem kann die Haut durch das über längere Zeit vergrößerte Volumen stark gedehnt sein. Wenn nach der Liposuktion viel Gewebe entfernt wird, bleibt manchmal ein Hautmantel zurück, der sich nicht ausreichend zusammenzieht. Das kann an den Oberschenkeln, Oberarmen, am Bauch, im Kniebereich oder an der Gesäßregion sichtbar werden.

Typische Faktoren für Hautüberschuss nach einer Lipödem-Behandlung sind:

  • fortgeschrittenes Lipödem mit größerem Gewebevolumen
  • reduzierte Hautelastizität
  • altersbedingte Veränderung der Hautstruktur
  • deutliche Fettvolumen-Reduktion durch Liposuktion
  • individuelle Bindegewebssituation
  • frühere Gewichtsschwankungen oder Gewichtsabnahme

Wichtig ist: Hautüberschuss bedeutet nicht, dass die Lipödem-OP nicht erfolgreich war. Im Gegenteil. Oft wird überschüssige Haut gerade deshalb sichtbar, weil das krankhaft veränderte Volumen reduziert wurde. Die Haut zeigt dann, wie stark das Gewebe zuvor gedehnt war.

Bildet sich die Haut nach einer Lipödem-Liposuktion wieder zurück?

Viele Patientinnen sind in den ersten Wochen nach der OP verunsichert. Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühle und ungleichmäßige Konturen gehören zum frühen Heilungsverlauf. Das endgültige Ergebnis lässt sich nicht direkt nach der Operation beurteilen. Die Haut und das Gewebe brauchen Zeit.

Nach einer Liposuktion finden über Monate Umbauprozesse statt. Schwellungen gehen zurück, das Gewebe wird weicher, die Konturen verändern sich weiter. Auch die Haut kann sich in dieser Phase noch anpassen. Deshalb wird eine Hautstraffung nicht in jedem Fall sofort geplant. Häufig ist es sinnvoll, den Heilungsverlauf abzuwarten und erst später zu beurteilen, wie viel Hautüberschuss tatsächlich bleibt.

Trotzdem gibt es Situationen, in denen schon vor oder während der Therapieplanung absehbar ist, dass eine Straffung wahrscheinlich werden kann. Das betrifft vor allem Patientinnen mit stark ausgeprägtem Befund, geringer Hautelastizität oder großen Gewebeüberhängen. In solchen Fällen sollte das Thema früh besprochen werden, damit Sie realistische Erwartungen an das Behandlungsergebnis haben.

Eine ehrliche Beratung nimmt Ihnen nicht die Hoffnung, sondern schafft Klarheit. Sie erklärt, was eine Liposuktion leisten kann – und wo eine ergänzende Hautstraffung später sinnvoll sein kann.

Wann ist eine Hautstraffung nach Lipödem-OP sinnvoll?

Eine Hautstraffung ist dann sinnvoll, wenn überschüssige Haut nach der Lipödem-Behandlung funktionell stört oder das Behandlungsergebnis deutlich beeinträchtigt. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik. Hautüberschüsse können im Alltag echte Beschwerden verursachen.
Wenn Hautfalten aneinander reiben, entstehen schnell Irritationen. Besonders in warmen Monaten oder bei Bewegung kann die Haut wund werden. Feuchtigkeit sammelt sich in Hautfalten, die Reinigung wird schwieriger, und wiederkehrende Entzündungen können entstehen. Auch sportliche Aktivität oder längeres Gehen kann unangenehm werden, wenn Hautüberschüsse ziehen, scheuern oder die Beweglichkeit einschränken.

Funktionelle Beschwerden durch überschüssige Haut

Funktionelle Beschwerden sind ein zentraler Grund, eine Hautstraffung medizinisch zu prüfen. Dabei steht nicht die reine Konturverbesserung im Vordergrund, sondern die konkrete Belastung im Alltag.

Überschüssige Haut kann:

  • an den Innenseiten der Oberschenkel reiben
  • Hautirritationen und wunde Stellen begünstigen
  • die Hygiene erschweren
  • Bewegungen einschränken
  • Kleidung unangenehm sitzen lassen
  • beim Sport oder Gehen stören

Gerade nach einer erfolgreichen Lipödem-OP möchten viele Patientinnen wieder aktiver werden. Wenn dann überschüssige Haut mechanisch stört, kann das frustrierend sein. Eine Straffungsoperation kann in solchen Fällen helfen, die neue Körperform funktionell besser nutzbar zu machen.

Ästhetische Belastung nach erfolgreicher Lipödem-Behandlung

Neben funktionellen Beschwerden spielt auch die ästhetische Belastung eine Rolle. Viele Patientinnen verbinden mit der Lipödem-Behandlung nicht nur die Reduktion von Schmerzen, sondern auch den Wunsch nach harmonischeren Körperproportionen. Wenn nach der Liposuktion viel lose Haut zurückbleibt, kann das Ergebnis unvollständig wirken.

Das sollte nicht oberflächlich abgetan werden. Wer jahrelang unter disproportionalen Beinen oder Armen gelitten hat, wünscht sich nach der Behandlung oft ein Körperbild, das sich stimmiger anfühlt. Eine Hautstraffung kann dann Teil des Gesamtprozesses sein – vorausgesetzt, der Befund passt und die Erwartungen sind realistisch.

Gleichzeitig braucht es eine klare Abgrenzung: Eine Hautstraffung ist keine Standardmaßnahme nach jeder Lipödem-OP. Sie ist eine individuelle Ergänzung, wenn Hautüberschüsse bestehen bleiben und Sie körperlich oder emotional deutlich belasten.

Welche Körperbereiche können nach einer Lipödem-OP gestrafft werden?

Welche Region behandelt wird, hängt vom Lipödem-Typ, vom Operationsumfang und vom verbleibenden Hautüberschuss ab. Besonders häufig geht es um die Oberschenkel, weil dort bei vielen Patientinnen große Volumenveränderungen auftreten. Aber auch Oberarme, Kniebereich, Bauch oder Gesäßregion können betroffen sein.

Oberschenkelstraffung nach Lipödem-OP

Die Oberschenkel sind bei vielen Lipödem-Patientinnen besonders stark betroffen. Nach einer deutlichen Volumenreduktion kann überschüssige Haut vor allem an den Innenseiten der Oberschenkel zurückbleiben. Dort reibt sie beim Gehen, kann sich wundscheuern und die Beweglichkeit stören.Eine Oberschenkelstraffung nach Lipödem-OP zielt darauf ab, diesen Hautüberschuss zu entfernen und die Kontur zu harmonisieren. Dabei muss sehr sorgfältig geplant werden, wo die Schnittführung liegt, wie viel Gewebe entfernt werden kann und wie das Ergebnis funktionell und ästhetisch wirkt.

Armstraffung nach Lipödem-Behandlung

Wenn das Lipödem die Arme betrifft, kann nach der Liposuktion überschüssige Haut an den Oberarmen zurückbleiben. Viele Patientinnen empfinden das als störend, besonders bei Kleidung, Bewegung oder sportlicher Aktivität. Eine Armstraffung kann dann geprüft werden, wenn die Haut nicht ausreichend zurückgeht und deutlich hängt.

Auch hier ist die Narbenplanung ein wichtiger Teil der Beratung. Eine Straffung kann die Kontur verbessern, hinterlässt aber immer Narben. Deshalb muss gemeinsam abgewogen werden, ob der funktionelle und ästhetische Nutzen den Eingriff rechtfertigt.

Bauch, Knie und Gesäßregion

Nicht jede Hautstraffung nach Lipödem-Therapie betrifft direkt klassische Lipödem-Areale. Bei manchen Patientinnen spielen auch Bauch, Kniebereich oder Gesäßregion eine Rolle. Das kann durch Gewichtsveränderungen, Gewebeverteilung oder den individuellen Gesamtbefund entstehen.

Im Kniebereich können Hautüberschüsse besonders störend sein, weil sie die Kontur des Beins verändern und bei Bewegung auffallen. Am Bauch steht häufig die Bauchdeckenstraffung im Raum, vor allem wenn zusätzlich deutliche Haut- und Gewebeüberschüsse bestehen. Welche Behandlung sinnvoll ist, lässt sich aber nie allein aus der Region ableiten. Entscheidend bleibt die Untersuchung.

Kann eine Hautstraffung direkt mit einer Lipödem-OP kombiniert werden?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Kann man die Hautstraffung direkt mit der Lipödem-Liposuktion kombinieren? Die Antwort lautet: manchmal ja, manchmal nein. Eine pauschale Empfehlung wäre unseriös.

Eine kombinierte Behandlung kann sinnvoll sein, wenn bereits vor der Operation klar ist, dass ein ausgeprägter Hautüberschuss besteht und die zusätzliche Straffung sicher geplant werden kann. Gleichzeitig erhöht jeder zusätzliche Eingriff die Belastung für den Körper. Operationsdauer, Wundheilung, Schwellung, Narbenbildung und Nachsorge müssen berücksichtigt werden.

In vielen Fällen ist ein zeitversetztes Vorgehen sinnvoller. Dann wird zunächst die Lipödem-Liposuktion durchgeführt. Anschließend bekommt der Körper Zeit, zu heilen und sich neu zu formen. Erst wenn Schwellungen abgeklungen sind und die Haut ihre Rückbildungsfähigkeit gezeigt hat, wird entschieden, ob eine Straffung wirklich nötig ist.

Bei LIPOhelp wird diese Frage individuell beurteilt. Dabei spielen mehrere Punkte eine Rolle: Ausgangsbefund, Hautqualität, Umfang der Liposuktion, gewünschte Behandlungsregion, allgemeiner Gesundheitszustand und Heilungsverlauf. Ziel ist nicht, möglichst viel auf einmal zu machen. Ziel ist ein Behandlungskonzept, das medizinisch sinnvoll, planbar und möglichst schonend ist.

Welche Vorteile kann eine Hautstraffung nach Lipödem-Therapie haben?

Eine Hautstraffung kann das Ergebnis einer Lipödem-Behandlung sinnvoll ergänzen, wenn überschüssige Haut zurückbleibt. Sie entfernt nicht das Lipödem selbst – dafür ist die Liposuktion zuständig –, sondern behandelt die Haut- und Gewebeüberschüsse, die nach der Volumenreduktion bestehen können.

Der Nutzen hängt stark vom Einzelfall ab. Bei funktionellen Beschwerden kann eine Straffung Reibung reduzieren, Hautfalten beseitigen und Bewegungen erleichtern. Bei ästhetischer Belastung kann sie helfen, die Körperkontur stimmiger wirken zu lassen. Besonders nach einer erfolgreichen Liposuktion kann dieser letzte Schritt für manche Patientinnen entscheidend sein, um das Ergebnis als vollständig zu empfinden.

Mögliche Vorteile sind:

  • Entfernung überschüssiger Haut
  • harmonischere Konturen nach der Liposuktion
  • weniger Reibung und Hautirritationen
  • bessere Beweglichkeit im Alltag
  • leichtere Hygiene in betroffenen Hautfalten
  • optimiertes Gesamtergebnis der Lipödem-Therapie

Trotzdem sollte eine Hautstraffung nie als „kleiner Zusatz“ verstanden werden. Es handelt sich um einen operativen Eingriff mit Heilungsphase, Narben und möglichen Risiken. Genau deshalb braucht es eine sorgfältige Aufklärung.

Risiken, Narben und Heilungsverlauf

Jede Straffungsoperation hinterlässt Narben. Wie sichtbar sie später sind, hängt von der Schnittführung, Wundheilung, Hautqualität, Nachsorge und individuellen Narbenbildung ab. Eine gute operative Planung versucht, Narben möglichst günstig zu platzieren. Unsichtbar werden sie aber nicht.

Auch Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl und vorübergehende Sensibilitätsstörungen können nach einer Hautstraffung auftreten. Je nach Eingriff müssen Kompression, Schonung und Kontrolltermine eingeplant werden. Die Heilungsdauer variiert je nach Region und Umfang der Operation.

Gerade bei Lipödem-Patientinnen ist eine spezialisierte Planung wichtig. Das Gewebe kann empfindlich reagieren, und viele Betroffene haben bereits eine lange Krankheitsgeschichte hinter sich. Deshalb sollte eine Hautstraffung nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Zusammenhang mit der gesamten Lipödem-Therapie.

Eine realistische Beratung spricht offen über Vorteile und Grenzen. Sie erklärt, welche Konturverbesserung möglich ist, wo Narben verlaufen können und wie die Nachsorge aussieht. So können Sie eine Entscheidung treffen, die nicht auf Hoffnung allein basiert, sondern auf einer klaren medizinischen Einschätzung.

Kosten und Kostenübernahme: Was Sie wissen sollten

Die Kosten einer Hautstraffung nach Lipödem-OP hängen vom Befund ab. Entscheidend sind die behandelte Region, der Umfang des Hautüberschusses, die Operationsmethode, die Dauer des Eingriffs, die Nachsorge und mögliche Kombinationen mit anderen Maßnahmen. Pauschale Preisangaben sind deshalb selten sinnvoll.

Auch die Frage der Kostenübernahme muss individuell geprüft werden. Eine Hautstraffung aus rein ästhetischen Gründen wird in der Regel anders bewertet als ein Eingriff bei funktionellen Beschwerden, wiederkehrenden Hautentzündungen oder deutlichen Einschränkungen. Entscheidend ist, ob eine medizinische oder funktionelle Begründung vorliegt und wie diese dokumentiert wird.

Bei LIPOhelp kann im Rahmen der Beratung geprüft werden, welche Ausgangssituation besteht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Dazu gehört auch eine ehrliche Einschätzung, ob eine Hautstraffung medizinisch nachvollziehbar ist oder eher einem ästhetischen Wunsch entspricht.

Hautstraffung bei LIPOhelp: Individuell statt Standardlösung

Bei LIPOhelp steht die Hautstraffung nicht als isolierte Schönheitsoperation im Vordergrund. Sie wird als möglicher Bestandteil eines umfassenden Lipödem-Behandlungskonzepts betrachtet. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn nach einer Lipödem-OP geht es nicht nur um glattere Konturen, sondern um Funktion, Beschwerdebild, Gewebequalität und langfristige Stabilität des Ergebnisses.

Im Mittelpunkt stehen:

  • individuelle Befundprüfung
  • spezialisierte operative Expertise
  • möglichst schonende Verfahren
  • ästhetisch-funktionelle Planung
  • klare Aufklärung zu Narben und Heilungsverlauf
  • umfassende Nachsorge

Nicht jede Patientin braucht eine Hautstraffung. Manche erreichen nach der Liposuktion ein gutes Ergebnis ohne zusätzlichen Eingriff. Andere profitieren davon, wenn überschüssige Haut gezielt entfernt wird. Genau diese Unterscheidung ist der Kern einer seriösen Beratung.

Häufige Fragen zur Hautstraffung nach Lipödem-OP

Braucht jede Patientin nach einer Lipödem-OP eine Hautstraffung?

Nein. Viele Patientinnen benötigen nach einer Lipödem-Liposuktion keine Hautstraffung. Ob überschüssige Haut zurückbleibt, hängt von Hautelastizität, Ausgangsbefund, Alter, Bindegewebe und Umfang der Volumenreduktion ab. Eine Straffung wird erst dann relevant, wenn Hautüberschüsse bestehen bleiben und funktionell oder ästhetisch belasten.

Wann sieht man, ob eine Hautstraffung nötig ist?

Das lässt sich meist nicht direkt nach der Lipödem-OP beurteilen. Das Gewebe braucht Zeit, um abzuschwellen und sich neu zu formen. Häufig wird erst nach mehreren Monaten klar, wie gut sich die Haut zurückbildet und ob eine Straffung sinnvoll sein kann.

Kann eine Hautstraffung Schmerzen durch Lipödem behandeln?

Eine Hautstraffung behandelt nicht das Lipödem selbst. Sie entfernt überschüssige Haut, die nach einer Lipödem-Behandlung zurückbleiben kann. Wenn Hautüberschüsse reiben, ziehen oder Bewegungen stören, kann eine Straffung diese Beschwerden reduzieren. Die eigentliche Behandlung des krankhaft veränderten Fettgewebes erfolgt jedoch über die Lipödem-Therapie, insbesondere die Liposuktion.

Welche Bereiche werden am häufigsten gestrafft?

Häufig geht es um Oberschenkel, Oberarme, Kniebereich, Bauch oder Gesäßregion. Welche Region behandelt wird, hängt vom individuellen Befund ab. Besonders nach größerer Volumenreduktion an den Oberschenkeln kann eine Oberschenkelstraffung nach Lipödem-OP geprüft werden.

Bleiben nach einer Hautstraffung Narben?

Ja. Eine operative Hautstraffung hinterlässt Narben. Die Schnittführung wird so geplant, dass sie möglichst günstig liegt. Wie sichtbar die Narben später sind, hängt von der Operationstechnik, der Hautbeschaffenheit, der Wundheilung und der Nachsorge ab.

Kann die Hautstraffung direkt mit der Liposuktion kombiniert werden?

In bestimmten Fällen kann das möglich sein. Häufig ist aber ein zeitversetztes Vorgehen sinnvoller, damit der Körper nach der Liposuktion heilen kann und die tatsächliche Hautrückbildung sichtbar wird. Die Entscheidung wird individuell getroffen.

Fazit: Hautstraffung nach Lipödem-OP kann sinnvoll sein – aber nicht immer

Eine Hautstraffung nach Lipödem-Behandlung ist keine automatische Folge einer Liposuktion. Viele Patientinnen erreichen ohne zusätzlichen Eingriff ein gutes Ergebnis. Wenn jedoch überschüssige Haut zurückbleibt, Beschwerden verursacht oder die Körperkontur deutlich beeinträchtigt, kann eine Straffungsoperation eine sinnvolle Ergänzung sein.

Entscheidend ist die individuelle Einschätzung. Hautqualität, Bindegewebe, Ausgangsbefund, Volumenreduktion, Heilungsverlauf und persönliche Belastung müssen zusammen betrachtet werden. Genau deshalb sollte die Frage nicht lauten: „Brauche ich nach einer Lipödem-OP immer eine Hautstraffung?“ Sondern: „Ist sie in meinem Fall medizinisch, funktionell oder ästhetisch sinnvoll?“

Bei LIPOhelp wird geprüft, ob eine Hautstraffung Teil Ihres Behandlungskonzepts sein kann. Im Fokus stehen eine sorgfältige Planung, spezialisierte operative Erfahrung und ein Ergebnis, das nicht nur sichtbar, sondern auch im Alltag spürbar entlastet.

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Биография профессора доктора Пауля Хайдекругера
Проверено автором
Профессор, доктор медицины Пауль Хайдекругер уже более 10 лет специализируется на липосакции при липодеме и успешно практикует в качестве хирурга-эстетиста и пластического хирурга в Зальцбурге и Мюнхене. Информация, представленная на этом сайте, была проверена им и соответствует самым высоким медицинским стандартам в области пластической хирургии.
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