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Ihre Spezial­is­ten zur Behand­lung des Lipödems

Wir informieren Sie umfassend über das Lipö­dem und alle Behand­lungsmöglichkeit­en dieser Erkrankung nach den mod­ern­sten und scho­nend­sten Meth­o­d­en. Gerne entwick­eln wir gemein­sam mit Ihnen einen indi­vidu­ellen Behand­lungs­plan und erk­lären Ihnen die in Frage kom­menden ther­a­peutis­chen Vorge­hensweisen.

Als Lipö­dem-Experten in Deutsch­land und Öster­re­ich mit Spezial­isierung auf dem Gebi­et der nahezu nar­ben­losen Fet­tab­saugung (SmartSculpt­ing) an den Stan­dorten in Salzburg, München und Pas­sau sind Sie durch unsere langjährige Erfahrung und das damit ver­bun­dene hohe Fach­wis­sen in unseren Zen­tren in den besten Hän­den.

Im Fol­gen­den kön­nen Sie sich aus­führlich über die Erkrankung des Lipödems informieren. Für weit­ere Fra­gen ste­hen wir Ihnen jed­erzeit per­sön­lich zur Ver­fü­gung!

Wir bieten Ihnen eine schnelle und flex­i­ble Ter­min­ver­gabe.

Ihr Priv.-Doz. Dr. med. Niclas Broer &

Priv.-Doz. Dr. med. Paul Hei­dekrüger

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SmartSculpt­ing“ – nahezu nar­ben­lose Fet­tab­saugung

SmartSculpt­ing ist nicht nur eine der mod­ern­sten Tech­niken zur Fet­tab­saugung, son­dern eine Philoso­phie. Wir möcht­en so min­i­ma­l­in­va­siv wie möglich sein. Das gesamte Ver­fahren ist darauf aus­gerichtet, die Heilung durch scho­nende Tech­nik mit weniger Blutergüssen und Trau­ma­ta für die behan­delte Fläche zu beschle­u­ni­gen.

In einem per­sön­lichen Beratungs­ge­spräch geben wir Ihnen gerne detail­lierte Auskün­fte, entwick­eln mit Ihnen gemein­sam einen indi­vidu­ellen Behand­lungs­plan und erläutern das für Sie am besten geeignete Ver­fahren.

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Das

Lipö­dem

Das Lipö­dem ist eine chro­nis­che und fortschre­i­t­ende Fettverteilungsstörung, die durch eine sym­metrische Ver­mehrung des Unter­haut­fettgewebes gekennze­ich­net ist. Da man momen­tan annimmt, dass das Lipö­dem von hor­monellen Prozessen aus­gelöst wird, sind über­wiegend Frauen betrof­fen. Poten­tielle Trig­ger sind die Pubertät, Schwanger­schaften oder die Wech­sel­jahre. Die Erkrankung wird oft­mals genetisch vererbt.

Betrof­fen ist über­wiegend die untere Kör­per­hälfte. Die Fettver­mehrung bet­rifft zunächst den Ober­schenkel- sowie den Gesäß- und Hüft­bere­ich. Außer­dem kön­nen auch die Unter­schenkel und die Ober­arme an Umfang zunehmen. Im Nor­mal­fall sind die Fes­sel, Füße und Hände von einem Lipö­dem nicht betrof­fen.

Beson­ders auf­fäl­lig — ins­beson­dere bei Nor­mal­gewichti­gen — ist die Dis­pro­por­tion zwis­chen schlankem Oberkör­p­er und volu­minös­er unter­er Kör­per­hälfte. Die Fettverteilungsstörung ist in den meis­ten Fällen mit Schmerzen ver­bun­den. Gründe für den Schmerz kön­nen sein, dass durch den fortschre­i­t­en­den Lymph­stau das Gewebe zunehmend ver­härtet, was es empfind­lich macht. Betrof­fene sind daher oft sehr berührungsempfind­lich, und bere­its kleine Stöße kön­nen zu blauen Fleck­en bzw. Blutergüssen führen. Im fort­geschrit­te­nen Sta­di­um kön­nen Wul­st­bil­dun­gen an den Ober­schenke­lin­nen­seit­en Störun­gen des Gang­bildes her­vor­rufen und — über Scheuer­ef­fek­te — Hau­tir­ri­ta­tio­nen aus­lösen.

Fast 10 % aller Frauen sind betrof­fen!

Nach neuesten Unter­suchun­gen sind bis zu 9,7 % aller Frauen von einem Lipö­dem betrof­fen. Allerd­ings muss zusät­zlich von ein­er hohen Dunkelz­if­fer aus­ge­gan­gen wer­den, da sowohl bei den Betrof­fe­nen als auch bei den Ärzten oft­mals eine grosse Unsicher­heit bezüglich der Diag­noses­tel­lung beste­ht. Allerd­ings gibt es auch Pati­entin­nen, die die Diag­nose Lipö­dem erhal­ten, obwohl sie die Kri­te­rien eines Lipödems nicht erfüllen. Wichtig ist es also, unter­suchen zu lassen, ob es sich bei den Symp­tomen tat­säch­lich um ein Lipö­dem han­delt, oder ob nicht andere Erkrankun­gen ursäch­lich sind.

Wir sind Experten in der Behand­lung von Lipöde­men und kön­nen die Erkrankung sich­er diag­nos­tizieren. Darüber hin­aus kön­nen wir Sie aus­führlich zu allen Ther­a­piemaß­nah­men berat­en und diese in unser­er Klinik durch­führen. Gerne ste­hen wir Ihnen zur Seite und begleit­en Sie auf Ihrem Weg.

Die

Sta­di­en des Lipödems

Wenn die Diag­nose Lipö­dem endlich vor­liegt, fällt eine große Last von den Patien­ten ab. Ein oft­mals jahre­langer Lei­densweg liegt hin­ter ihnen, und die Patien­ten sind erle­ichtert, etwas gegen die Erkrankung tun zu kön­nen. Doch bevor eine adäquate Ther­a­pie ein­geleit­et wer­den kann, muss der Arzt das Sta­di­um und den Schw­ere­grad des Lipödems fest­stellen, denn die Ther­a­pie muss genau auf die indi­vidu­ellen Bedürfnisse angepasst wer­den. Ins­ge­samt unter­schei­det man vier Sta­di­en und vier Typen.

Unter­schei­dung von vier Lipö­dem Typen

Durch die Klas­si­fi­zie­rung nach Typen wer­den die betrof­fe­nen Kör­perareale beschrieben.

Typ 1: Das Unter­haut­fett ist vor allem im Bere­ich von Gesäß und Hüften ver­mehrt, die soge­nan­nten Reit­er­ho­sen sind die Folge.

Typ 2: Das Lipö­dem hat sich bis zu den Knien aus­ge­bre­it­et und es kommt zur ver­mehrten Bil­dung von Fett an den Innen­seit­en der Knie.

Typ 3: Die Erkrankung reicht jet­zt von den Hüften bis zu den Fußknöcheln.

Typ 4: Das Lipö­dem bet­rifft nun auch noch die Arme. Die Handge­lenke sind nicht betrof­fen.

Weit­er­hin wird das Lipö­dem in vier Sta­dien ein­ge­teilt, die die Struk­tur des Gewe­bes und die Tex­tur der Haut beschreiben. Bei die­ser gän­gi­gen Form der Sta­di­en­ein­tei­lung wird ein sehr wich­ti­ger Para­me­ter des Lipö­dems, näm­lich der Schmerz, nicht berück­sich­tigt. Denn bere­its im Sta­dium I, bei dem die Haut­ober­flä­che noch sehr glatt scheint, kön­nen Pati­en­tin­nen unter mas­si­ven Schmer­zen lei­den, welche lan­ges Gehen und Ste­hen unmög­lich machen. Ein sol­cher Befund muss anders the­ra­piert wer­den als bei ein­er Pati­entin, die kaum oder keine Schmer­zen hat. Grund­sät­zlich kann das Lipö­dem in jedem Sta­di­um mit Kom­pres­sion behan­delt und je nach Schwere der Symp­tome auch operiert wer­den (Lipo­suk­tion).

Sta­dium I: Haut­ober­flä­che glatt, Unter­haut­fett ver­dickt, Fett­struk­tur fein­kno­tig

Sta­dium II: Gewebe zusätz­lich der­ber und här­ter, groß­lap­pig defor­mie­rende Fett­zellen

Sta­dium III: Zusät­zlich starkes Lipolym­phö­dem

Der

Selb­sttest

Bitte beant­worten Sie die unten ste­hen­den Fra­gen zum Lipö­dem. Je mehr Fra­gen mit “ja” beant­wortet wer­den, desto wahrschein­lich­er ist das Vor­liegen eines Lipödems.

Haben Sie immer wieder blaue Fleck­en (Hämatome), ohne zu wis­sen, woher sie kom­men?

Wer­den Ihre Beine erst wieder warm, wenn Sie diese mit ein­er Wärm­flasche behan­deln oder sind diese sog­ar nach ein­er heißen Dusche noch kühl?

Fühlen sich Ihre Beine schw­er an oder tun diese weh, wenn Sie mehrere Stock­w­erke hochlaufen müssen?

Schwellen Ihre Ober- oder Unter­schenkel im Laufe des Tages merk­lich an?

Haben Sie Schmerzen an den Beinen, wenn Sie nach einem lan­gen Tag / abends ruhig im Bett liegen?

Sind Sie nach einem nor­malen Arbeit­stag müde oder so erschöpft, dass Sie nur noch ins Bett wollen?

Haben Sie Cellulite (bspw. an den Beinen oder Po)?

Haben Sie starke Schmerzen, wenn Sie sich auch nur leicht an etwas anstossen?

Nehmen Sie an den Beinen trotz richtiger Diät und regelmäßigem Sport nicht ab?

Nehmen Sie kon­tinuier­lich (v.a. an den Beinen) zu, obwohl Sie auf Ihre Ernährung acht­en oder sog­ar Diät hal­ten?

Stellen Sie eine Ungle­ich­heit hin­sichtlich der Fettmen­gen o. Fettverteilung zwis­chen Ober- unter Unterkör­p­er fest, wenn Sie Ihre Kör­per­form betra­cht­en?

 

Gut zu wis­sen: Das Lipolym­phö­dem ist eine Mis­chform aus Lipö­dem und Lym­phö­dem, das sich entwick­eln kann, wenn ein Lipö­dem unbe­han­delt bleibt.

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Ther­a­pie des Lipödems

KONSERVATIV

Kom­plexe Physikalis­che Entstau­ungs­ther­a­pie (KPE)

Bei der Behand­lung von Lipöde­men und chro­nis­chen Lym­phabflussstörun­gen wird im Ide­al­fall die Nor­mal­isierung, zumin­d­est aber die Verbesserung des Lym­ph­trans­ports angestrebt. Damit soll eine nach­haltige Lin­derung der Beschw­er­den erre­icht sowie ein­er Zunahme des Krankheits­bildes und dem Entste­hen von Begleit- und Fol­geerkrankun­gen ent­ge­gengewirkt wer­den.

In den Leitlin­ien der Gesellschaft Deutschsprachiger Lym­pholo­gen (DGL) wer­den fol­gende Behand­lungsziele geset­zt:

  • Verbesserung des Lym­phabflusses
  • Erwe­ichung fibrosklero­tis­ch­er Geweb­sverän­derun­gen
  • Reduk­tion der Bindegeweb­sver­mehrung
  • Verbesserung der Funk­tions­de­fizite der Glied­maßen, um die Wirk­samkeit der Muskel- und Gelenkspumpe zu erhöhen
  • Ver­mit­tlung von Selb­st­be­hand­lungsmöglichkeit­en (Hautpflege, spezielle Mas­sagetech­niken zur Lym­phdrainage, lym­phol­o­gis­che Kom­pres­sions­ban­dagierung)
  • Rück­führung bzw. Wiedere­ingliederung der Betrof­fe­nen in ihr soziales Umfeld wie Schule, Aus­bil­dung, Studi­um oder Beruf
  • Verbesserung der Leben­squal­ität

Zur Erre­ichung dieser Behand­lungsziele hat sich die Kom­plexe Physikalis­che Entstau­ungs­ther­a­pie (KPE) als beson­ders wirk­sam erwiesen. Prinzip­iell sollte eine ganzheitliche Ther­a­pie des Lipödems fol­gende ther­a­peutis­chen Kom­po­nen­ten bein­hal­ten:

1. Hautpflege
2. Manuelle Lym­phdrainage (MLD)
3. Kom­pres­sion­s­ther­a­pie (Ban­dagierung bzw. Flach­strick-Ver­sorgung)
4. Bewe­gung
5. Richtige Ernährung

  1. Hautpflege

Unter diesem Begriff wer­den hier alle Maß­nah­men zur Ver­hin­derung bzw. Behand­lung von Erkrankun­gen und Schä­den der Haut zusam­menge­fasst. Schw­er­punk­te sind dabei die Wieder­her­stel­lung und Sta­bil­isierung eines adäquat­en Feuchtigkeits- und Lipid-Gehalts der Haut, Schutz vor Infek­tio­nen durch Bak­te­rien oder Pilze, bzw. Behand­lung ein­er Stau­ungs­der­mati­tis.  Die oft­mals in ihrer Bar­ri­ere­funk­tion beein­trächtigte Haut soll best­möglich regener­iert wer­den.

  1. Manuelle Lym­phdrainage (MLD)

Die MLD ist eine san­fte Mas­sagetech­nik zur Steigerung des Lym­ph­flusses. Sie wird in der Regel von Phys­io­ther­a­peuten durchge­führt, die in der Meth­ode speziell aus­ge­bildet, geprüft und zuge­lassen sind. Die Wirk­samkeit der manuellen Lym­phdrainage hängt sehr von den anatomis­chen und patho­phys­i­ol­o­gis­chen Ken­nt­nis­sen der Phys­io­ther­a­peuten ab.

  1. Kom­pres­sion­s­ther­a­pie

Die Kom­pres­sion­s­ther­a­pie wird während der Entstau­ungsphase mit­tels Ban­dagierung durchge­führt. Diese wird täglich gewech­selt und passt sich den jew­eils aktuellen Öde­mum­fän­gen an. Wenn keine Ödem-Reduk­tion mehr erre­icht wer­den kann, geschieht die Kom­pres­sion­s­ther­a­pie mit­tels flachgestrick­ter Kom­pres­sions-Ver­sorgung (Erhal­tungsphase). Die Kom­pres­sion­swäsche muss möglichst kon­tinuier­lich getra­gen wer­den.

Als ergänzende Maß­nahme hat sich sowohl im klin­is­chen als auch ambu­lanten sowie häus­lichen Bere­ich die Inter­mit­tierende Pneu­ma­tis­che Kom­pres­sion­s­ther­a­pie (IPK) – auch Appa­r­a­tive Inter­mit­tierende Kom­pres­sion (AIK) genan­nt – bewährt.

Die Kom­pres­sion­s­ther­a­pie steigert den Druck im inter­sti­tiellen Gewebe. Damit erfüllt sie eine Vielzahl von Funk­tio­nen gle­ichzeit­ig:

  • Sie wirkt der Ultra­fil­tra­tion ent­ge­gen, es gelangt weniger Flüs­sigkeit ins Gewebe
  • Sie unter­stützt die Resorp­tion, es wird mehr Flüs­sigkeit aus dem Gewebe in die venösen Blut­ge­fäße „gepumpt“
  • Sie verbessert die Funk­tion der Klap­pen und der Strö­mungsver­hält­nisse in den Lym­phge­fäßen und Venen und damit den lym­phatis­chen und venösen Abfluss
  • Sie verteilt das Ödem über eine größere Fläche, wodurch wesentlich mehr Lym­phge­fäße am Abtrans­port der Flüs­sigkeit beteiligt wer­den
  • Sie aktiviert die Muskel- und Gelenkpumpe und verbessert dadurch den venösen und den lym­phatis­chen Abfluss ent­ge­gen der Schw­erkraft
  • Der ober­fläch­liche Mas­sage­ef­fekt des Kom­pres­sions-Gestrick­es regt die Mikrozirku­la­tion an, der Stof­faus­tausch der einzel­nen Kör­perzellen wird inten­siviert
  1. Bewe­gung

Bewe­gung in Kom­pres­sion­swäsche aktiviert die Muskel- und Gelenkpumpe. Dies inten­siviert den Abstrom von Lym­ph­flüs­sigkeit sowie den Rück­strom venösen Blutes zum Herzen. Daher müssen Patien­ten mit chro­nis­chen Lym­phabflussstörun­gen entstauende Bewe­gungsübun­gen erler­nen und täglich mehrmals durch­führen. Bewe­gungs­ther­a­pie und sportliche Aktiv­ität sind nicht nur eine hochwirk­same Entstau­ungs-Maß­nahme, sie haben auch all­ge­mein gesund­heits­fördernde und pos­i­tive psy­chol­o­gis­che Auswirkun­gen. Sie kön­nen durch bes­timmte Atemther­a­pi­en unter­stützt wer­den.

  1. Ernährung

Eine aus­geglich­ene und gesunde Ernährung soll­ten in jedem Fall in die Behand­lung inte­gri­ert wer­den. Gerne berat­en wir Sie dies­bezüglich und klären Ihren Ernährungs- und falls nötig Hor­mon­sta­tus detail­liert ab.

Ther­a­pie des Lipödems

OPERATIV:

Neben den kon­ser­v­a­tiv­en Behand­lungsmöglichkeit­en stellt die Lipo­suk­tion, also das Absaugen der erkrank­ten Fettzellen, die effizien­teste und sich­er­ste Meth­ode dar ein Lipö­dem dauer­haft zu ther­a­pieren.

Was genau passiert bei ein­er Fet­tab­saugung?

Der Name „Lipo­suk­tion“ stammt aus dem griechis­chen: lipos = Fett und lateinis­chen: suc­tio = saugen/ absaugen ab. Manche Medi­zin­er ver­wen­den dafür auch den Begriff „Lipoaspi­ra­tion“ (lateinisch aspirāre = ansaugen). Bei der Fet­tab­saugung des Lipödems wird dementsprechend das krankhaft ver­mehrte Fettgewebe oper­a­tiv ent­fer­nt.

Im vom Lipö­dem betrof­fe­nen Gewebe befind­en sich etwa zehn­mal mehr Blutkap­il­laren, welche Flüs­sigkeit an das Gewebe abgeben, als Lym­phkap­il­laren, welche Flüs­sigkeit aus dem Gewebe abtrans­portieren. Die Fet­tab­saugung ver­ringert die Zahl der Fettzellen und deren Blutkap­il­laren. Somit fällt dann im Gewebe weniger Flüs­sigkeit an, die für die Schwellun­gen und Schmerzen ver­ant­wortlich ist. Nicht jedoch kann durch eine Absaugung die erhöhte Wand­durch­läs­sigkeit (Per­me­abil­ität) und Brüchigkeit (Fragilität) der verbliebe­nen Blut­ge­fäße kor­rigiert wer­den.

Daher kann auch nach der Lipo­suk­tion eine gewisse Nei­gung zu Flüs­sigkeit­sein­lagerun­gen und somit Schmerzen beste­hen bleiben. Diese Nei­gung ist indi­vidu­ell sehr unter­schiedlich. Die Skala geht von “kaum eine Verän­derung” über „deut­lich gerin­gere Schmerzen als vor der Lipo­suk­tion“ bis hin zu “völ­liger Schmerzfrei­heit”.

Da die Ursachen des Lipödems nicht genau bekan­nt sind, kann ein Wieder­auftreten des Lipödems nach der Lipo­suk­tion nicht mit absoluter Sicher­heit aus­geschlossen wer­den. Die bei der Lipo­suk­tion ent­fer­n­ten Fettzellen des Lipödems kön­nen sich zwar nicht neu bilden, jedoch kön­nen die verbliebe­nen Lipö­dem-Zellen eine erhöhte Fet­tauf­nahme zeigen. Doch ist Zahl der verbliebe­nen krankhaften Zellen in der Regel so ger­ing, dass deren Ver­größerung nach bish­eri­gen Erfahrun­gen äußerst langsam vor sich geht.

Die durch die Fet­tab­saugung erziel­ten Verbesserun­gen der Beschw­er­den sind unab­hängig vom Alter der Betrof­fe­nen.

Die besten Ergeb­nisse sind bei Lipöde­men der Sta­di­en I und II zu erzie­len. Dage­gen empfind­en Pati­entin­nen mit beson­ders aus­geprägten Lipöde­men (Sta­di­um III und IV) die Verbesserung durch die Lipo­suk­tion sub­jek­tiv als deut­lich­er als solche mit einem Lipö­dem im Sta­di­um I.

Eine durch die Lipo­suk­tion erre­ichte Verbesserung der Leben­squal­ität kann auf Dauer aber nur durch eine Lebensweise mit vernün­ftiger Ernährung und aus­re­ichend Bewe­gung aufrechter­hal­ten wer­den!

Die zur Absaugung des Lipödems geeigneten Tech­niken

Zunächst wird das Gewebe mit der speziellen Tumeszenz-Lokalanäs­the­sie vor­bere­it­et. Dann wird eine Kanüle über mehrere kleine Zugänge in der Haut in das darunter liegende Fettgewebe einge­führt. Zur Absaugung der auf­grund beim Lipö­dem meist großen Fettmen­gen haben sich let­z­tendlich nur drei Meth­o­d­en durchge­set­zt:

  • Tumeszenz-Lokalanäs­the­sie (TLA)
  • Wasser­strahl-assistierte Lipo­suk­tion (WAL)
  • Ultra­schall-assistierte Lipo­suk­tion

Diese drei Tech­niken sind seit Jahren etabliert und bei kor­rek­ter Durch­führung aus­ge­sprochen risikoarm. Unser­er Erfahrung nach ist die wasser­strahl-assistierte Lipo­suk­tion beson­ders effek­tiv und scho­nend. Zusät­zlich haben wir eine Tech­nik der nahezu nar­ben­losen Fet­tab­saugung (SmartSculpt­ing — siehe unten) entwick­elt.

Eine Lipo­suk­tion kann

  • die Wasser­ansamm­lun­gen und somit die Schmerzhaftigkeit ver­ringern oder sog­ar völ­lig beseit­i­gen
  • die Hämatom-Nei­gung ver­ringern
  • die Häu­figkeit von Manueller Lym­phdrainage (MLD) und des Tra­gens von Kom­pres­sion­sstrümpfen reduzieren bzw. diese Maß­nah­men gän­zlich über­flüs­sig machen
  • tiefe Haut­fal­ten (z.B. unter Fet­t­lap­pen) beseit­i­gen, in denen es durch ständi­ge Feuchtigkeit zu ein­er Aufwe­ichung der Haut (sog. Maz­er­a­tion)  kom­men kann
  • Entzün­dun­gen und Infek­tio­nen, die durch das Aneinan­der­reiben von der Haut an der Innen­seite der Beine oder auch an anderen Stellen entste­hen kön­nen, ver­hin­dern
  • ein durch Fettgeweb­sansamm­lun­gen an der Innen­seite der Beine gestörtes Gang­bild kor­rigieren und somit Gelenkschä­den (Gonarthrose etc.) vor­beu­gen
  • dem Entste­hen eines Lipo-Lym­phödems vor­beu­gen
  • die unpro­por­tion­ierte Kör­per­form nor­mal­isieren
  • seel­is­che Belas­tun­gen lin­dern oder beseit­i­gen

Ins­ge­samt kommt es durch eine Reduk­tion der kranken Fettzellen im Sinne ein­er Lipo­suk­tion in fast allen Fällen zu ein­er deut­lichen Verbesserung der Leben­squal­ität. Die wesentlichen Kri­te­rien für die Qual­ität des Ergeb­niss­es ein­er Lipo­suk­tion des Lipödems sind die Erfahrung und die Sorgfalt des aus­führen­den Arztes. Die gewählte Tech­nik und intra-oper­a­tive Vorge­hensweise ist dabei abhängig von der Aus­bil­dung, indi­vidu­ellen Erfahrung und patien­ten-bezo­ge­nen Fak­toren.

Für die Lipo­suk­tion beim Lipö­dem oder auch bei all­ge­mein­er Fettverteilungsstörung kom­men prinzip­iell fol­gende Areale in Betra­cht:

  • Dop­pel-Kinn
  • Ober­arme
  • weib­liche Brust
  • männliche Brust
  • Bauch/Taille
  • Rück­en
  • Hüften
  • Ober­schenkel
  • Waden
  • Fußknöchel-Region

Zwis­chen der Absaugung ver­schieden­er Areale soll ein zeitlich­er Abstand von min­destens 4 Wochen liegen, bei Absaugung der gle­ichen Areale min­destens 3–6 Monate.

Ist für die Fet­tab­saugung eine Betäubung notwendig?

Die entsprechen­den Stellen wer­den zunächst örtlich mit Tumeszenz-Lokalanäs­the­sie betäubt. Dafür wird eine stark verdün­nte Betäubungslö­sung in größeren Men­gen in das Gewebe injiziert. Eine Tumeszenz-Lokalanäs­the­sie bietet viele Vorteile:

Der Patient ist wach und

  • kann sich selb­st umdrehen
  • kann einzelne Muskel anspan­nen
  • durch die Grundspan­nung sein­er Muskeln ist die Kör­per­form gut erkennbar
  • das Risiko von Blut­gerinnseln und Kom­p­lika­tio­nen wird min­imiert

Auf Wun­sch oder bei beson­ders aus­geprägten Befun­den kann eine Lipo­suk­tion aber auch unter Voll­narkose durchge­führt wer­den.

Wann bin ich wieder ein­satzfähig?

In der Regel kön­nen Patien­ten bere­its nach drei bis vier Tagen wieder ihrem reg­ulären All­t­ag nachge­hen. Die äußere Abheilung ist meist nach vier Wochen abgeschlossen – ohne kör­per­liche Ein­schränkung, bis auf das Mieder, welch­es während dieser Zeit immer getra­gen wer­den sollte. Nach der Fet­tab­saugung ist das Endergeb­niss im Sinne ein­er max­i­malen Ver­schlankung nach vier bis sechs Monat­en zu erwarten

Viele Ärzte bieten Fet­tab­saugun­gen an, und derzeit wer­den in Europa pro Jahr mehrere tausend dieser Ein­griffe durchge­führt. Doch zur Behand­lung des Lipödems sind die üblicher­weise einge­set­zten Meth­o­d­en der Fet­tab­saugung oft­mals nicht geeignet. Es beste­ht die Gefahr, Lym­phge­fäße zu ver­let­zen und damit ein Lipo-Lym­phö­dem zu erzeu­gen.

Weit­ere, all­ge­meine Infor­ma­tio­nen zu dem The­ma Fet­tab­saugung find­en Sie auch unter:  www.plastischer-chirurg-salzburg.at

Was ist SmartSculpt­ing — nahezu nar­ben­lose Fet­tab­saugung in Salzburg?

SmartSculpt­ing ist nicht nur eine der mod­ern­sten Tech­niken zur Fet­tab­saugung, son­dern eine Philoso­phie. Wir von LIPO­help® möcht­en so min­i­ma­l­in­va­siv wie möglich arbeit­en. Das gesamte Ver­fahren ist darauf aus­gerichtet, die Heilung durch Anwen­dung beson­ders scho­nen­der Tech­niken zu beschle­u­ni­gen.

Kein Skalpell, keine Nähte, keine Nadeln!

Deshalb ver­wen­den wir bei der Fet­tab­saugung in Salzburg kein Skalpell und keine Nadel. Wir benutzen ein Gerät, das eine kre­is­för­mige Ein­trittsstelle von 2 mm (klein­er als ein Steck­nadelkopf) bildet. Dies ergibt nach der Heilung eine Markierung, die ein­er Som­mer­sprosse oder ein­er anderen natür­lichen Hautverän­derung ähnelt. Keine Stiche — was bedeutet, dass keine Fäden gezo­gen wer­den müssen! Wir lassen die Ein­trittsstellen offen, damit ent­standene Schwellun­gen aus dem behan­del­ten Are­al bess­er abfließen und die Wun­den schneller heilen kön­nen.

Keine Voll­narkose 

In den meis­ten Fällen sind Sie während der Fet­tab­saugung in Salzburg wach — wir geben Ihnen Medika­mente, welche Sie etwas beruhi­gen. Während der Fet­tab­saugung kön­nen Sie sich unter­hal­ten oder Musik hören. Eine Voll­narkose ist aber auch möglich. Wir möcht­en, dass unsere Patien­ten wenig Unan­nehm­lichkeit­en haben und schnell­st­möglich ihren alltäglichen Tätigkeit­en nachge­hen kön­nen!

Option für einen Eigen­fett­trans­fer

Auf­grund der äußerst scho­nen­den Art der Fet­tent­fer­nung bei der wasser­strahl-assistierten Fet­tab­saugung beste­ht die Option das gewonnene, hochw­er­tige Fett für einen Eigen­fett­trans­fer beispiel­sweise zur Behand­lung von Fal­ten im Gesicht zur Reduzierung der Hau­tal­terung oder auch zu ein­er Brustver­größerung zu nutzen. Dies ist jedoch nur unter strenger Über­prü­fung und im Fall von nicht krankhaft verän­derten Gewebe möglich.

Kürzere Aus­fal­lzeit­en und schnellere Heilung 

SmartSculpt­ing ist weit weniger inva­siv als eine herkömm­liche Fet­tab­saugung in Salzburg. Daher sind Aus­fal­lzeit­en kürz­er und die Resul­tate des Ein­griffes sind schneller zu sehen. Während eine typ­is­che Fet­tab­saugung etwa 6 Monate braucht bis ein endgültiges Ergeb­nis zu sehen ist, sehen wir nor­maler­weise gute Ergeb­nisse in etwa vier bis sechs Wochen. Weniger inva­siv zu sein bedeutet auch, dass Sie nach dem Ein­griff weniger Schmerzen haben. Die meis­ten unser­er Patien­ten sind inner­halb von 48 Stun­den wieder am Arbeit­splatz.

Ein Kör­p­er, der nur für Sie geschaf­fen wurde 

 

Vorteile von SmartSculpt­ing™ – nahezu nar­ben­lose Fet­tab­saugung 

Weniger Schwellung

Weniger Blutergüsse

Weniger Schmerzen

Schnellere Gene­sung

Kürzere Aus­fal­lzeit­en — Keine Voll­narkose

Option für einen Eigen­fett­trans­fer (falls gewün­scht und nach strenger Über­prü­fung!)

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